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13. International Live Surgery Symposium

Wir waren für Sie dabei!

Das 13. Internationale Darmstädter Live-Symposium – ein Ausblick in die ästhetische Zukunft

Der Austausch von Know-how über Neues und Bewährtes aus der ästhetischen Medizin, der alle 2 Jahre in Hessen stattfindet, gehört für viele Dermatologen mittlerweile zum Pflichtprogramm. Bei diesem weltweit einzigartigen Kongress haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in den Bereichen der Dermatologie, Dermatochirurgie und ästhetischen Dermatologie von Experten aus aller Welt zu lernen. Das Besondere an diesem Kongress: im Rahmen von Live-Übertragungen und praxisnahen Seminaren kann mit Experten diskutiert werden.

Auf einen Blick – 10 Fragen und Antworten zu Botulinum

  • Was ist Botulinum Typ A? Der Name Botulinum entstand, als der Landarzt Justinus Kerner 1820 erstmals von „Wurst-Gift“ sprach, lateinisch botulus = Wurst, toxin = Gift. Er entdeckte damals den Zusammenhang zwischen bestimmten Todesfällen durch Lähmung der Muskulatur und dem Verzehr von verdorbenen Nahrungsmitteln. Botulinum wird in seiner natürlichen Form von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildet. Mittlerweile sind sieben Typen von Botulinum bekannt: Typ A, B, C, D, E, F und G. In der ästhetischen Medizin kommt lediglich Typ A zum Einsatz. Heute wird Botulinum biotechnologisch gewonnen und ist hinsichtlich der Toxizität mit dem natürlich vorkommenden bakteriellen Toxin nicht vergleichbar. Um einen normal großen Menschen in Lebensgefahr zu bringen, müsste man die Wirkstoffmenge von mindestens 3.000 kompletten Packungen Botulinum direkt in die Blutgefäße injizieren.
  • Kann man durch eine Injektion mit Botulinum vergiftet werden? Nein. Eine Vergiftung mit Botulinumtoxin („Botulismus“) entsteht, wenn z.B. durch bestimmte verdorbene Lebensmittel massenweise Clostridien in den Körper aufgenommen werden. Sie vermehren sich im Darm und produzieren das Toxin, das direkt in den Blutstrom gelangt und so zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Das in Arzneimitteln verwendete Botulinum Typ A (BTX) wird dagegen in sehr geringen Mengen direkt in den Muskel injiziert. Diese extrem geringe, genau bestimmte Menge des Wirkstoffes im Medikament ist zudem hoch aufgereinigt – kein einziges Bakterium, das weiteres Toxin produzieren könnte, ist darin enthalten.
  • Wie wirkt Botulinum Typ A bei der Faltenkorrektur? Botulinum Typ A wirkt auf die Kontaktstelle von Nerven und Muskeln (Neuromuskuläre Synapse). Dort vermindert oder unterbindet es die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin, der unter anderem für die Übertragung des Nervenimpulses zur Anspannung der Muskulatur zuständig ist. Der Muskel wird entspannt. Als Folge dieser Muskelentspannung werden die Falten geglättet. Botulinum Typ A wird nach der Injektion im Körper rasch abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, allerdings einige Monate an. Wenn sich die Falten wieder zeigen, kann es erneut injiziert werden.
  • Welche Nebenwirkungen können bei einer kosmetischen Behandlung mit Botulinum Typ A auftreten? Nebenwirkungen sind selten. Wichtig ist, dass man sich von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Arzt behandeln lässt. Wie bei jeder Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Manchmal können auch Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Extrem selten sind vorübergehendes Herabhängen der Augenbraue oder des Oberlids. Bei einem erfahrenen Arzt sind solche Nebenwirkungen allerdings eher unwahrscheinlich. Sollte es dennoch einmal zu unerwünschten Wirkungen kommen, verschwinden sie auch wieder vollständig, da Botulinum Typ A vom Körper abgebaut wird und so keinen dauerhaften Effekt hat. Weitere Informationen gibt Ihnen gerne Ihr behandelnder Arzt.
  • Ist Botulinum Typ A in Deutschland zur Faltenbehandlung zugelassen? Ja. In Deutschland sind diese drei Botulinum Typ A-Präparate zugelassen: Vistabel® (seit 2006), Azzalure® (seit 2009) und Bocouture® (seit 2009).
  • Sind Botulinum-Behandlungen in der Ästhetik nicht nur ein vorübergehender Mode-Trend? Eher ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Behandlungen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Denn der Wunsch, jugendlich frisch und erholt auszusehen, ist in der Gesellschaft tief verankert. Mittlerweile achten auch Männer viel stärker auf ihr Äußeres und sind häufiger bereit, ihre Attraktivität durch eine Faltenbehandlung weiter zu erhöhen.
  • Wer unterzieht sich einer Faltenbehandlung mit Botulinum und warum? Die meisten Patienten haben eine äußerst positive Grundhaltung zu ihrem eigenen Äußeren, sind selbstbewusste und starke Persönlichkeiten. Falten sind allerdings „nicht ihr Stil“. Sie stören, denn sie verfälschen das Bild nach außen: Man sieht nicht so aus, wie man sich fühlt. Das heißt aber nicht, dass die Patienten jünger aussehen wollen. Vielmehr wollen sie so gut wie in ihrem Alter möglich aussehen.
  • Was soll bei der Wahl des Therapeuten beachtet werden? Entscheidend sind die gute Ausbildung und die Erfahrung des Arztes. Er sollte sich Zeit nehmen und umfassend aufklären. Speziell ausgebildete und zertifizierte Ärzte finden sich z.B. auf der Homepage der DGBT (Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.). Vorteilhaft ist, wenn der Arzt sich mit ästhetischen Gesichtsbehandlungen im Allgemeinen beschäftigt und auch mit anderen Verfahren zur Faltenbehandlung gut vertraut ist. Und schließlich ist besonders wichtig, persönlich ein gutes Gefühl und Vertrauen zu dem Behandler zu haben, sich „gut aufgehoben“ zu fühlen.
  • Wie schnell und wie lange wirkt Botulinum Typ A? Nach drei bis zwölf Tagen zeigt die behandelte Gesichtspartie in aller Regel eine verminderte Faltenstruktur. Diese Wirkung hält drei bis sechs Monate an. Durch die geringere Aktivität einzelner Gesichtsmuskeln gewöhnt man sich zudem besonders faltenverursachende Mimik ab und vermindert so gleichzeitig die Entstehung neuer Falten.
  • Wo wird Botulinum Typ A noch eingesetzt? Zum ersten Mal wurde Botulinum Typ A in der Behandlung des Strabismus (Schielen) verwendet – der Ausgangspunkt für eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete. Zunächst im Bereich der Dystonien (neurologische Bewegungsstörungen, deren Ursache im Gehirn liegt), dann in vielen anderen Bereichen der Neurologie, z.B. bei Kindern, die durch infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnlähmung) an Spastiken leiden oder auch bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Zudem erhielt Botulinum Typ A Ende 2011 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung zur Linderung der Symptome von chronischer Migräne bei erwachsenen Patienten. Neu ist auch die Zulassung für die Behandlung der Harninkontinenz aufgrund der sogenannten neurogenen Detrusorhyperaktivität bei erwachsenen Patienten mit Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzung.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.

Auf einen Blick – Kombinationstherapie mit Fillern

  • In den vergangenen Jahren hat das Interesse an ästhetischen Behandlungen ständig zugenommen. Besonders nicht-invasive Faltenbehandlungsmethoden werden verstärkt nachgefragt, da sie sehr effektiv, wenig zeitaufwändig und in der Regel unkompliziert sind.
  • Die Kombination von Botulinum Typ A (BTX-A) und Dermalfillern hat sich unter dem Namen „Kombinationstherapie“ etabliert.
  • Bei der Kombinationstherapie wird statt einzelner Partien das Gesicht als Ganzes betrachtet. Der behandelnde Arzt stellt mit Hilfe der beiden Methoden ein für jeden Patienten individuelles Behandlungskonzept für das gesamte Gesicht zusammen.
  • Der Erfolg der Kombinationstherapie liegt darin, Falten ihrer Ursache entsprechend zu behandeln. Für dynamische Mimikfalten ist Botulinum das Mittel der Wahl, für statische, durch Volumenverlust verursachte Falten eignen sich Filler zur Wiederauffüllung am besten.
  • Mimikfalten, die so tief sind, dass eine Behandlung mit Botulinum nicht mehr ausreicht, können auch zusätzlich mit einem Filler behandelt werden.
  • Modernen Fillern aus Hyaluronsäure (HA) gibt man heute den Vorzug gegenüber Kollagen, da sie keinen Allergietest erfordern und eine längere Wirkdauer in der Haut aufweisen.
  • HA-Filler bauen sich wie Botulinum nach einer gewissen Zeit in der Haut ab und die Behandlung muss wiederholt werden.
  • HA-Filler der neuesten Generation enthalten ein lokales Betäubungsmittel, das Schmerzen während der Injektion reduziert und die Behandlung komfortabler und angenehmer macht.
  • Neben der Auffüllung von Falten werden HA-Filler auch zur Lippenverschönerung und -vergrößerung, zum Wiederaufbau von Volumen im Kinn- und Wangenbereich sowie zur Modellierung von Gesichtskonturen eingesetzt. All diese Indikationen kann der Arzt in sein Therapiekonzept mit einbeziehen.
  • Botulinum und HA-Filler sind die ideale Ergänzung für eine langfristige, flexible Behandlung ohne Skalpell und bieten attraktive, natürlich aussehende Ergebnisse.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.

Beauty-Geheimnisse: Der Moment der Wahrheit

Endlich bin ich meine DICKEN BEINE los!

Stark und gesund in der Grundschule

Schulunterricht einmal Anders

Der Projektzirkus Proscho hat die Kinder der Grundschule Villigst eine Woche lang zu einem großen gemeinschaftlichen Projekt angeleitet. Täglich trainierten die Kinder der Klassen 1 bis 4, um am Ende der Woche 4 große Aufführungen darbieten zu können. Wir als Sponsor waren begeistert  und haben gestaunt, welche Fähigkeiten in den Kindern geweckt wurden.

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Wir sind Belotero® Kompetenzzentrum (März 2014)

In einem Belotero® Kompetenzzentrum finden Sie besonders ausgebildete Spezialisten, die sehr erfahren in der Anwendung von Belotero® sind und eine hervorragende Kompetenz in der ästhetischen Falten- und Volumenbehandlung haben.

Wir freuen uns sehr, dass uns dieses Siegel verliehen wurde.

Cosmedica

Wir waren auf dem Fachkongress für ästhetisch-operative Medizin in Bochum und haben uns zum Fachaustausch zur Liposuction u.a. mit Dr. med. Gerhard Sattler getroffen.

Weiterbildung in Boston (USA)